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Second Screen - was ist das eigentlich?

Als Second-Screen App bezeichnet man eine Anwendung auf dem Smartphone, die parallel zum TV angewendet wird.
Bereits heute nutzt die Mehrheit der Zuschauer ihr Smartphone während des Fernsehens. Bei den 14-49 Jährigen sind das rund 15 Millionen Menschen.

Diese Vorgehensweise möchten sich eine Menge Leute zu Nutze machen. Viele TV-Sender verfügen bereits über eigene Apps, zB. RTL mit RTL Now oder RTL Inside.
Das ZDF versucht, die ältere Generation zur Nutzung eines Second Screen Programms zu animieren: Der Zuschauer kann beispielsweise beim Biathlon beide Disziplinen parallel verfolgen.

Eine Reihe von Anwendungen wie McCheckin, TunedIn, Zapitano und wywy, wollen ebenfalls mit Hilfe von sozialen Funktionen oder Zusatzinformationen auf Smartphones das TV-Erlebnis verbessern.
Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden: Laut der ard-zdf-Onlinestudie 2014 zur Second Screen Nutzung " (...) geben 29 Prozent der Onliner an, Fernsehen und Internet heute häufiger parallel zu nutzen als noch vor zwei Jahren."

Die Anforderungen an eine zeitgemäße Second Screen App lassen sich grob auf drei Teilbereiche herunterbrechen:

  1. Oft wird das Gesehene live auf Twitter oder Facebook kommentiert, Fernsehen scheint das viel kritisierte „social cocooning“ abzulegen und entwickelt sich zurück zum Medium des Zusammentreffens. Die Lagerfeuerfunktion setzt sich hier über räumliche Grenzen hinweg: die Digital Natives treffen sich auf den Facebook-Seiten der Serienstarletts, jeder für sich auf dem Sofa.

  2. Ähnlich wie beim Phänomen Youtube steigt auch beim Fernsehkonsumenten der Wunsch, dem Protagonisten nachzueifern. Klamotten, Beauty-Produkte, technischer Zubehör: Ist es zu sehen, möchte der Konsument es kaufen. Product Placement findet sich längst nicht mehr nur in großen Blockbustern, sondern ist allgegenwärtig.

  3. Werbung ist allzeit präsent und ein nerviges Übel unserer modernen Welt. Apps wie TVSmiles oder Spotgun versuchen, den Werbeblock im TV zu einem angenehmen Ergebnis zu machen. So bietet zB. Spotgun die Möglichkeit, Prämien durch richtiges Raten des eben laufenden Spots zu erhalten.

Bisherige Unternehmungen haben gezeigt, dass eine App mit Spezialisierung auf jeweils einen der genannten Punkte keine große Verweildauer auf dem deutschen Markt vorweisen kann. So macht für viele Nutzer die Interaktion untereinander den Reiz des 2nd Screen aus.

Wir möchten mit Flickstuff eine universelle App schaffen, welche all diese Funktionen vereint und damit ein Öffnen mehrerer Apps
überflüssig macht.

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Liebe Grüße,
das Flickstuff-Team