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#bawükommt & Bits & Pretzels 2016: Schwäbisch & Bayrisch durch die Gründerlandschaft Deutschlands

Abfahrt!
Ein großer schwarzer Bus mit gelber Aufschrift fuhr am Donnerstagmorgen vom Stuttgarter Hauptbahnhof los: Baden-Württemberg kommt!
Karlsruhe, Frankfurt und Berlin standen auf der Agenda.

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Los gings am ersten Tag mit einem Besuch des new.New Festivals der Code_n Spaces im ZKM Karlsruhe.
Vormittags besuchte uns die Frau Staatssekretärin, eine beeindruckende Persönlichkeit. Sie hat sich unserer Anliegen angenommen und aufmerksam zugehört. Weil selbst Unternehmerin, weiß sie um die Dringlichkeit der Startup-Anliegen in Baden-Württemberg.

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Nachmittags gab es einen kleinen Abstecher zum EnBW Innovationscampus. Verschiedene Teams hatten 2 Tage Zeit, eine Idee auszuarbeiten und am Ende vor einer Jury ausgewählter Unternehmer zu präsentieren.
Im Vordergrund stand die Digitalisierung bereits vorhandener Prozesse: OP-Planung, Stromsharing, Hausverwaltung.
Gewonnen hat die Versteckdose. Mittels Metallschienen in der Wand gibt es überall Strom, unschöne und lästige Steckdosenleisten entfallen.

Gut organisiert von Campus Managerin Maja war der Saal gefüllt und die Jury stellte treffsicher ihre Fragen.
Im Schatten des gigantischen Kohlekraftwerks machte die EnBW mit ihrem Innovationscampus tatsächlich einen coolen Eindruck.

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Zurück auf dem Code_n new.New Festival ging es direkt weiter auf den Karlsruher Schlossplatz. Dieses war von sogenannten VJs (Video Jockeys) in wunderschönem Grün angestrahlt. Abgerundet wurde der Abend mit Livemusik, bevor es mit dem Bus weiter nach Frankfurt ging.

Fintech & fancy Apps in der Börsenstadt Frankfurt

Am zweiten Tag von #bawükommt ging es zum Frühstück ins Social Impact Lab. Der soziale Inkubator war begeistert von unserer TVTongue App, welche auch Geflüchtete als Zielgruppe erreichen möchte.

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Quelle: KPMG Deutschland

Anschließend besuchten wir das Skylab der deutschen Bahn. Der nette Versuch des Konzerns, sich jung und modern zu geben, zeigte sich in bunten Möbeln, bunten Post-ist und großen Plakaten, mit viel buntem Gekritzel drauf. Noch ein Kaktus dazu, zack fertig, so sieht Startup aus.
Die Aussicht des ehemaligen Dresdner Bank Gebäudes war dagegen sehr beeindruckend.
Was ist nochmal aus der Dresdner Bank geworden..?

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Quelle: Gueven Oektem

Der darauffolgende Besuch bei der deutschen Börse Group gab einen interessanten Eindruck in die Frankfurter FinTech-Szene. Verschiedene Startups der Szene pitchten.
Die beiden Zwillinge Alexander und Benjamin Michel sehen aus wie eine doppelte Version von Prinz Harry und liefern mit dwins White Label Lösungen für Banken.

CAPITAL MARKET READINESS . . . #frankfurt #ffm #deutsche #börse #cash #money #fintech #startup #tech #wall #street

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Die anschließende Fahrt nach Berlin wurde unterbrochen von einem Zwischenstopp bei einem Craft Beer Laden mit dem Namen „naiv“, um den Biervorrat im Bus wieder aufzufüllen. Die Fahrt nach Berlin war dementsprechend heiter und Jens Schmelzle und Adrian Thoma begeisterten mit Akkordeon, Gitarre und echter Schwäbischer Mundart.

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Quelle: Nicola Büsse

Achtung Berlin, die Schwaben kommen

Samstagmorgen besuchten wie das Betahaus Berlin. An der Ecke Oranien-/Prinzessinenstraße gelegen, beeindruckt das co-working space mit seiner Erscheinung. Das anschließende mexikanische Essen in der Oranienstraße war sehr lecker.

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@betahaus Kreuzberg Prinzessinnenstrasse #bawükommt . . . #startup #berlin #bawü #bvds #betahaus

Ein von FlickStuff (@flickstuff) gepostetes Foto am

Anschließend besuchten wir das Startup Store2be. Die ehemaligen Karlsruher Gründer sind erst seit kurzem in Berlin und sind dort sehr glücklich, wie Marion Braumann erklärte.

Abends ging es zum großen Fest in den hub:raum, ein co-working space der Telekom. Zunächst wurde gepitcht. Levin arbeitet bei einem Samwer-Investor und bildete gemeinsam mit Sven von store2be und Klaus vom Activatr-Programm die dreiköpfige Jury. Jeweils drei Minuten durften Stuttgarter Startups an den Start. Mark Egert, Landesvorstand vom Bundesverband deutscher Startups und Mitorganisator der #bawükommt-Tour, stoppte die Zeit.

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Quelle: KPMG Deutschland

Der Abend wurde bei Schwäbischen Maultaschen, Kartoffelsalat, Seelen und Bier sehr fröhlich. All unsere Berliner Gründerfreunde waren eingeladen und ließen es sich schmecken. Die anschließende Nacht in Friedrichshain Kreuzberg war turbulent und sorgte dafür, dass freitags auf der Rückfahrt alle ruhig waren.

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Die #bawükommt Tour ist eine großartige Idee und hilft sehr bei Austausch und Vernetzung der deutschen Gründerszene. Wir haben viel erlebt, viel gelacht und möchten nächstes Jahr auf jeden Fall wieder teilnehmen!
In der Süddeutschen Zeitung ist ein toller Artikel von Elisabeth Dostert erschienen, die uns die Zeit über begleitete und die wir lustigerweise montags gleich wieder getroffen haben:

Ozopft is! Die Bits & Pretzels 2016

Direkt weiter ging es nach München, zu einer der größten Gründerkonferenzen Deutschlands. Kevin Spacey, Richard Branson, die Investoren aus der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ waren die prominentesten Gesichter auf der Veranstaltung. Zudem konnte man interessante Vorträge besuchen und jede Menge netzwerken.

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Quelle: munich-startup.de
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Die After-Party am ersten Tag
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Sonne.. ein besseres Foto gibts leider nicht
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Wir haben viel gelernt, zum Beispiel dass „Networking“ genau das bedeutet: net working, also nicht arbeiten :D

Der dritte und letzte Tag fand im Schottenhammel auf dem Oktoberfest statt, da wurde das Networking bei Bier und Hendl sehr ernst genommen.

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Wir haben viel erlebt, gelernt und gelacht, das Besuchen solcher Veranstaltungen ist der wirklich sehr schöne Teil beim Gründen eines Startups.
Man muss aber auch dazu sagen, dass in der Zeit das Daily Business brach lag und wir jetzt ziemlich viel zu tun haben.
Die Bewerbung für Junge Innovatoren steht an und wir müssen EXIST unsere Ergebnisse präsentieren.
Gott sei Dank haben wir so ein schönes Büro!

Liebe Grüße,
das FlickStuff-Team